Autos und Motorräder

Ein neuer Look fürs Auto mit Plasti Dip

Mittwoch, 4-2-2015  

Plasti Dip ist der letzte Schrei, was die Kolorierung von Autos angeht. Es ist ein neuartiges Produkt aus den USA, mit dem man nicht mehr wie früher aufwändige Arbeiten durchführen muss, um seinem Wagen ein neues Aussehen zu geben. Vielmehr handelt es sich hier um einen Lack zum Sprühen, der durch seine besondere Konsistenz und Resistenz ausgezeichnet wird. Dieses neue Produkt bietet gegenüber herkömmlichen Methoden des Lackierens einige hervorzuhebende Vorteile:

  • Plasti Dip ist leicht anzuwenden
  • Es ist resistent gegenüber Wind und Wetter
  • Es kann spurlos wieder entfernt werden

Da das Produkt eine Art Lack zum Sprühen ist, kann man selbst Hand anlegen und gute Ergebnisse in der eigenen Garage erzielen. Der springende Punkt dabei ist, dass die einzelnen Teile der Karosserie nicht mehr abgebaut werden müssen. Das ganze Auto bleibt zusammen gesetzt, wie es vom Händler kommt. Es werden lediglich die nicht zu besprühenden Teile der Karosse abgeklebt und das Sprühen kann beginnen. Die Ersparnis in Sachen Zeit ist dabei natürlich erheblich. Um das zu verdeutlichen, muss man sich nur einmal vor Augen führen, wie viel Zeit, Fleiß und Aufwand nötig sind, um einmal alle Teile einer ganzen Karosserie eines Wagens zu isolieren und einzeln abzunehmen. Dann wurde früher das Ganze erst einmal mit Sand bestrahlt, um den Lack abzukriegen oder aufzurauen. Dies sind bereits allesamt Arbeitsschritte, die bei der Arbeit mit Plasti Dip einfach und ergreifend wegfallen. Stattdessen wird also geklebt, was mit normalem Band aus Krepp oder richtigem Spezialtape passieren kann. Dann erst wird gesprüht – was wiederum einfacher und weniger kompliziert ist bei Plasti Dip als bei herkömmlichen Methoden. Denn früher musste man erst eine oder mehrere Schichten Grundierung auftragen, bevor man in mehreren Arbeitsgängen Lack und Klarsichtlack auftrug. Heute ist alles ein Abwasch, wie man so schön sagt. Denn Plasti Dip wird direkt auf den originalen Lack aufgesprüht und hält auch darauf. Das schöne dabei ist ja gerade, dass der Lack am Ende wieder zum Vorschein gebracht werden kann – aber dazu später mehr. Die Anwendung des Produkts ist wirklich kinderleicht und gelingt auf jeden Fall, wenn einige kleine Kniffe beachtet werden. So ist natürlich bei der Arbeit des Abklebens darauf zu achten, dass sie sauber ausgeführt wird. Denn jeder, der schon einmal mir normalem Lack gearbeitet hat, weiß, dass es sich rentiert, sauber abzukleben. Denn hinterher hat man weniger Arbeit, das ganze hin zu schnipseln. Und genauso verhält es sich auch bei Plasti Dip. Des Weiteren sollte sauber gesprüht werden und das Produkt sollte in mehreren dünnen Lagen aufgetragen werden, damit es am Ende eine zusammen hängende dickliche Schicht gibt. Die Düse sollte dazu horizontal gehalten werden, damit das Ergebnis auch am Ende voll befriedigend ist.

Plasti Dip hält Wind und Wetter stand

Wenn diese wichtigen Schritte befolgt werden, hält Plasti Dip am Ende gut dem Wind und dem Wetter stand. Es ist richtig resistent, wenn man es sauber aufgetragen hat. Und das verhält sich so, obwohl man es auf glatten und auf Hochglanz polierten klaren Lack aufgetragen hat. Das Geheimnis von Plasti Dip ist nämlich seine an Gummi erinnernde Textur. So gibt es nach mehreren dünnen Lagen eine dickere Schicht, die sich wie Gummi anfühlt und auch so verhält. Man kann es wohl am besten wie eine zweite Haut beschreiben, die auf den originalen Lack aufgetragen wurde, da sie sich besonders eng an die Karosse schmiegt und anlegt. Nach mehreren Vorgängen des Sprühens sollte sich die Farbe besonders satt präsentieren. Wer dann noch ein oder zweimal rüber geht, erzielt das beste Ergebnis mit Plasti Dip. Mit einer solide gefertigten Schicht auf dem Wagen oder gar nur auf einzelnen Parts – denn Plasti Dip kann nicht nur für ein ganzes Auto, sondern auch auf einzelne Teile ohne Probleme angewendet werden – sollte man so einigem Wind und auch Wetter oder Regen stand halten. Die gesprühte Schicht lässt sich nicht so einfach von Einflüssen der Witterung oder Schwankungen in der Temperatur ablösen. Man kann damit sogar, so proklamieren es einige Spezialisten, in die Waschanlagen fahren und seinen Wagen unter Hochdruck abspritzen, ohne dass man den Lack groß gefährdet. Denn wer möchte schon ein Auto, an dem sich zur Hälfte die Farbe ablöst? Wohl die wenigsten Autofahrer wollen das. Aber wer Plasti Dip verwendet, hat eine solide Lösung, die sich nicht wieder gleich in Luft auflöst.

Es lässt sich wieder entfernen – wenn es gewünscht wird!

Der ganz große Vorteil von Plasti Dip gegenüber seiner konventionellen Konkurrenz ist aber mit Sicherheit, dass man es wieder entfernen kann – wenn man es will. Denn wenn man einmal der Optik seines Wagens überdrüssig ist, kann Plasti Dip im Handumdrehen wieder entfernt werden. Darunter kommt dann der originale Lack zum Vorschein, gut konserviert und erhalten. Er glänzt wie am ersten Tag, wenn alles gut gelaufen ist. Auch sollte das Produkt keine klebrigen Reste hinterlassen, wie es mit Folien oder anderen Tönungen meist der Fall ist. Denn hier kommt wieder das Geheimnis mit der an Gummi erinnernden zweiten Haut zum Einsatz: Man kann die Schicht aus Plasti Dip, wenn sie sauber versprüht wurde, ein einem Handumdrehen wieder entfernen. Dazu entfernt man die Schicht an einer Ecke oder einer Kante, um sie anschließend ganz einfach und ohne große Probleme von der besprühten Fläche abzulösen. Das ganze kann man sich gut wie bei einer großen Schicht Klarsichtfolie vorstellen, die sehr eng an den Wagen geschmiegt ist. Mit einer einzigen Bewegung verwandelt man seinen Wagen wieder in seine Originalfarbe!

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